6. Juli 2011
Kaum ein Thema wurde in den Medien innerhalb der letzten drei Monate kontroverser diskutiert. Was soll der Verbraucher nun glauben? Sind Energiesparlampen ein Segen oder ein Fluch?
Energiesparlampen sind giftig?
Nunja. Im Inneren einer Energiesparlampe befindet sich ein Quecksilber- oder Amalgam-Gasgemisch. Verzehr oder exzessives Einatmen dieses Gemisches sollte natürlich vermieden werden. Denn diese Substanzen sind giftig. Sehr giftig. Sind Energiesparlampen deshalb giftig? Nicht unbedingt. Wie bei jedem technischen Produkt muss natürlich ein pfleglicher Umgang damit an den Tag gelegt werden. Sollte eine Energiesparlampe kaputt gehen, bedeutet das nicht, dass sich automatisch alle Beteiligten vergiften. Solange der Quecksilberdampf nicht verzehrt oder sonst wie eingenommen wird, besteht keine Gefahr.
Energiesparlampen starten langsam?
Falsch. Die neuen Produktionsreihen der Markenhersteller starten sofort. Schnellstart-Energiesparlampen sind innerhalb weniger Millisekunden hell. Der Unterschied zu einer herkömmlichen Glühbirne kann vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden.
Energiesparlampen strahlen?
Energiesparlampen sondern Elektrosmog ab. D. h. sie senden elektromagnetische Strahlen in den Raum (wie bei schnurlosen Telefonen). Die Strahlung überschreitet in keinem Fall einen Grenzwert und kommt diesem auch nicht einmal nahe. Eine gesundheitliche Belastung durch die „Strahlung“ der Energiesparlampen ist somit ausgeschlossen.
Die wichtigsten Gerüchte über die Energiesparlampen entpuppen sich als Panikmacherei und einem Wirrwarr aus Halbwahrheiten. Energiesparlampen sind ab dem 01.09.2011 in jedem Haushalt Pflicht – und das ohne jegliche Bedenken. Es ist absolut ungefährlich und ethisch notwendig, veraltete und verschwenderische Stromfresser durch Energiesparlampen zu ersetzen.
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27. Oktober 2010
Bei Rekonstruktion, wir nehmen hier wieder das Beispiel Neumarkt Dresden kommen wir schon mal an andere Stelle erwähnt Beton oder Ziegel zum Einsatz. Kritiker bezeichnen den Einsatz von Beton als unecht und nicht authentisch genug. Doch persönlich sehe ich den Einsatz als Zeichen unserer Zeit, quasi als Zugabe und Zeichen. Doch gibt es Vorteile? Ich denke, Beton ist in der Ausführung günstiger. Genaue Kostenbeiträge kann ich nicht nennen aber da die Teile schon im Betonwerk vorgeschnitten werden können, wird es unterm Strich günstiger als ein Maurermeister sein, der einen Wand hochziegelt. Beton ist natürlich statistisch gesehen anfälliger für Schäden. So treten oftmals nach wenigen Jahren erste Probleme auf. Ziegel wiederum sind luftdurchlässiger und so kann das Gebäude besser atmen. Natürlich ist es auch teurer. Für was man sich letztendlich entscheidet ist egal, beides hat Vor- und Nachteile. Wichtiger ist die qualitätsvolle Gestaltung des Fassade aus meiner Sicht.
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22. Oktober 2010
Rekonstruktion bedienen sich entweder klassischen Materialien wie Ziegeln oder Segnungen der Neuzeit wie Beton. Die Dächer und der jeweilige Dachstuhl an den Rekonstruktionen am Neumarkt in Dresden wurden zum Beispiel oftmals in Beton ausgeführt, später kamen dann auch wieder Holzdachstühle zum Einsatz. Holzdachstühle brauchen wiederum eine andere Dämmung des Dachs als Betondachstühle. Letztere bekommen bei der Dämmung des Dachs meist ein Gemisch aus Glaswolle. Unterschieden wird bei der Dämmung des Dachs natürlich auch, ob es sich um ein Flachdach oder Schrägdach handelt. Man könnte noch andere Dachtypen die bei der Dämmung des Dachs eine Rolle spielen einbringen, nur das würde den Rahmen sprengen. Unterscheiden wir einfach Flach- und Steildach/Schrägdach. Bei den Schrägdächern klemmt man Stein- oder Glaswolle entweder zwischen oder übereinander zwischen den Sparren. Wiederum andere Ansprüche stellen Altbauten an die Dämmung des Dachs. Auch in diesem Feld gibt es Rekonstruktion, so werden Altbauten wieder in ihren Ursprungszustand der Erbauung gesetzt. Hier sind spezielle Dämmmaterialien sinnvoll, etwa solche die die Wärmedämmung forcieren. Meist sind Altbauten ja nicht so gut isoliert wie Neubauten. Das ist dann sogenannter Einblassdämmstoff, der zum Einsatz kommen könnte. Wie jeder Bauherr entscheidet ist seine Sache, nur ist die richtige Dämmung des Dachs ein Nachhaltigkeitsfaktor den man nicht unterschätzen sollte.
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18. Oktober 2010
Schauen wir auf den Neumarkt in Dresden, dort entsteht ja ein ganzes Altstadtquartier neu. Seit 2004 entstanden unzählige barocke Bürgerhäuser in altem Gewand mit modernsten Baumaterialien. Genauer möchte ich aber auf die Dachzonen eingehen. In der Gründerzeit kamen erstmals Flachdächer auf, nur sieht man hier zum Beispiel von Frauenkirche aus, dass teilweise auch die barocken Häuser Flachdächer besitzen. Das sieht man natürlich nicht von unten, ist aber Wasser auf die Mühlen der Disneyland-Kritiker. Ich sehe die Sache so, dass sich alle Häuser und Epochen immer bestimmten Veränderungen unterworfen sahen. So ist es auch hier, die Rekonstruktionen ganzer Altstadtgebiete kann als zeitgenössische Baukunst angesehen werden. Die Suche nach verlorenen Stadtbildern ist die Sehnsucht nach einer heilen Welt, die wir nur von Postkarten kennen. Ist es der Wunsch nach mehr Zeit und Ruhe? Was meinen Sie? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar!
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13. Oktober 2010
Mein Name ist Rainer Hirsch und ich beschäftige mich mit Bauhistorie und Rekonstruktionen. Ich werde verschiedene Projekte in Deutschland vorstellen. Die Liste ist lang, angefangen vom Dresdner Neumarkt bis Schloss Herrenhausen in Hannover. Überall entstehen alte Gebäude Mitthilfe moderner Technik neu. Auch die Materialwahl sind keine gebrannten Ziegel mehr, sondern Beton oder moderne Steine. Die Möglichkeiten sind variabel und jeder Bauherr soll sich nicht von der Doktrin der Denkmalpflege einschüchtern lassen. Sehen wir es als Zeichen einer neuen Architekturströmung. Die Suche nach Vergangenen in einer immer schneller werdenden Zeit.
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